09. märz 2013  

17:00 Uhr

 


Andreas Kolinski ...


...  studierte an der Musikhochschule Enschede/Niederlande zunächst Jazz und anschliessend Keyboards/ Musikproduktion. Seit Beginn des Studiums arbeitete er als Programmierer und Sounddesigner für die Firmen Panasonic/Technics, Emagic sowie Viscount/ Oberheim. Dort betreute er die Entwicklung des virtuell analogen Synthesizers Oberheim OB 12.


Er gab als Dozent für elektronische Tasteninstrumente regelmässig Fortbildungsseminare an der Landesmusik-

akademie/Heek, der Musikhochschule Enschede/NL und dem Item/Le Mans in Frankreich. Als Musikproduzent betreibt Andreas Kolinski ein eigenes Tonstudio nahe Düsseldorf, in dem er neben zahlreichen TV-Commercials (C&A, Signal Iduna,

TheraMed, Marriotts etc.) seine eigenen Projekte produziert. Dazu gehören u.a. Remixe und Produktionen für die EMI-Classics/Köln, BMG/ München, Discomania und Zomba. Als Co-Produzent von Yello-Keyboarder Carlos Peron und DJ Red5 gelangen mehrere Chart-Entries. Seit 2000 veröffentlichte er unter dem Pseudonym akmusique weltweit auf zahlreichen Compilations (u.a. Sony Music, Edel Records, High Note/Taiwan, Edge-Music/Australien) im Bereich Electronic Downbeat und Lounge Music.


2002 erhielt er einen Lehrauftrag für Computergestützte Medienkomposition im Studiengang Ton- und Bildtechnik und seit dessen Gründung am Institut Für Musik Und Medien der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Hier unterrichtet er in den Bereichen "Visual Music" und "Medienkomposition".


Andreas Kolinski auf akmusique.de



Sergej Maingardt ...


...  graduated from the Univeristy of Music and Dance Cologne with a B.Mus. in electronical composition, he got a B.Eng. from the University of Applied Sciences in Düsseldorf in Media Technology and has a M.A. in Media and Cultural Analysis from Heinrich Heine University Düsseldorf. He is studying electronic composition as master student with professor Michael Beil.


The tension between his activities as a composer and as a scientist is an important aspect in his music. His interests are influenced by modern technologies as well as the way they change human erception. In his works he explores the limits of aesthetic principles of the contemporary music as well as those of aural cognition. Musical pieces for audio tapes belong to his work as the pieces for acoustic instruments, live electronics, electronics with sensors, sound installations. In addition to his solo projects, he collaborates with choregraphers, video artists and pop artists.


His works have been played at: Donaueschinger Musiktage 2012, Europe meets Vietnam in Contemporary dance 2013 (Hanoi, Vietnam), Gdansk Dance Festival 2013, Bundeskunsthalle (Bonn, Germany), Acht Brücken Festival 2012/2011/2010 (Cologne, Germany), Kunstmuseum (Bonn, Germany), Next_generation_4.0/5.0 (Center for Art and Media, Karlsruhe, Germany), In Front (Aachen, Germany), Audio Art Festival (Krakau, Poland), Now & Next (tanzhaus NRW, Düsseldorf, Germany), Platina Festival (Cologne), Globolize:Cologne 2013.


www.maingardt.de



 


1. Hälfte

Kerstin de Witt & Albrecht Maurer

„Fly to Alhambra“


  1. 2.Hälfte

Andreas Kolinski & Sergej Maingardt


Kerstin de Witt - Blockflöten      

Albrecht Maurer - Gotische Fidel, Rahmentrommel       

Andreas Kolinski - Remix  

Sergej Maingardt - Remix


Kompositionen von Albrecht Maurer für Blockflöte und Violine werden durchsetzt von kurzen historischen Werken von Thomas Morley oder dem wohl berühmtesten Komponisten „Anonymus“.  Dieses Programm taucht ein in die Klangwelt zweier Instrumente, die in der Renaissance und der Barockzeit einen gemeinsamen Höhepunkt erlebten, und heute wieder intensiv Neues entdecken.


Als Gegenüberstellung des akustischen Duos wird erstmal ebenfalls ein Duo den Remix gestalten. Dabei reicht die Spannbreite der beiden Remix Künstler Andreas Kolinski und Sergej Maingardt von Electronic Downbeat und Lounge Music bis hin bis zu Aufführungen von Kompositionen auf den Donaueschinger Musiktage.

musiklabor köln macht Wandel hörbar


Kerstin de Witt...


... begeistert weltweit als Mitglied dreier Ensembles und als Solistin ihr Publikum. Mit ihrem Schwerpunkt im Bereich der Alten und zeitgenössischen Musik, gibt sie der Blockflöte ein lebendiges und innovatives Profil. Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen zeigen ihr musikalisches Spektrum. 


Sie schloss ihr Diplomstudium 1999 im Fach Blockflöte bei Prof. Peter Holtslag an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ab. Anfang 2002 absolvierte sie ihr Konzertexamen bei Prof. Kees Boeke an der Musikhochschule Trossingen. Zusätzlich widmet sie sich dem Studium auf der Barockvioline. Ihr leidenschaftlicher Umgang mit dem Instrument und der Musik ist preisgekrönt. Auszeichnungen wie der Kulturpreis des Landkreises Emsland, der Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition beim internationalen Blockflötenwettbewerb in Calw und das Masefield-Stipendium der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Hamburg dokumentieren ihren künstlerischen Erfolg.


Kerstin de Witt konzertiert als Solistin und in verschiedenen Ensembles als Blockflötistin und Geigerin; seit 1999 ist sie Mitglied des renommierten Blockflötenquartetts Flautando Köln, mit dem sie neben ausführlicher Konzerttätigkeit zahlreiche Rundfunk-, Fernseh-  und CD-Aufnahmen macht. Konzerte führten sie durch Europa, Australien, die Vereinigten Staaten und Korea. Außerdem gab sie Meisterkurse in Deutschland, Tschechien, Korea und auf Madeira. Seit 2009 ist sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg lehrtätig.


www.kerstindewitt.de



Albrecht Maurer ...


... studierte Violine an der Musikhochschule Köln und beschäftigte sich zunächst autodidaktisch, später im Unterricht, mit dem Klavier. Er komponiert seit seinem 17. Lebensjahr aus innerem Antrieb. Als Komponist ist er weitgehend Autodidakt, er betrieb Studien bei Johannes Fritsch und Klarenz Barlow. Erfahrungen in Neuer Musik und experimentellem Musiktheater sammelte Albrecht Maurer durch die intensive Zusammenarbeit mit mehreren Komponisten aus der Schule Mauricio Kagels, darunter Maria de Alvear, Carola Bauckholt und Manos Tsangaris.


In verschiedenen Ensembles arbeitete er bei Projekten mit Tasteninstrumenten, Klangsynthese-Programmierung, Violine und Stimme. Wichtige Erfahrungen sammelte er bei Theo Jörgensmann, Kent Carter und Karl Berger. Albrecht Maurer schrieb diverse Kompositionen für Blockflöte u.a. gespielt von Meike Herzig, Dorothee Oberlinger, Flautando Köln, Syn.de, sowie von diversen Bundespreisträgern von Jugend Musiziert. Der größte Teil seiner Kompositionen ist für Spieler mit Jazz und Improvisationserfahrung.


Er arbeitete mit zahlreichen Jazzmusikern wie Kent Carter, Wolter Wierbos, Benoit Delbecq, Bobo Stenson, Norbert Stein, Klaus Kugel, Charlie Mariano,  Karl Berger,  Steve Argüelles, Barre Phillips, Carla Bley, Peter Jacquemyn, Lucian Ban, Mat Maneri und John Hébert. Seit 2002 spielt er zudem mittelalterliche Instrumente. Hiermit arbert er im Pariser Ensemble Dialogos, geleitet von Katarina Livljanic, sowie mit Norbert Rodenkirchen u.a.


www.albrechtmaurer.de